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Thüringen ist reich an Burgen und Schlössern.
Mitten im Herzen Deutschlands gelegen, durchziehen einige der bedeutendsten Handelswege des Mittelalters Thüringen.
Diese Wege galt es zu schützen aber auch die Zollhoheit auszuüben.
Na ja – und schwarze Schafe gab es damals auch schon die als Raubritter in fremden Grafschaften wilderten oder versuchten illegal Steuern einzutreiben.
Auf fast allen exponierten Bergen baute man eine kleinere oder größere Burgen. So schützten die „Krayenburg“ bei Tiefenort, die „Schnepfenburg“ in Bad Salzungen und der „Frankenstein“ gleich neben Bad Salzungen die Handelswege durch das Werratal und verdienten am Salzhandel, Salz war damals wertvoller als Gold, kräftig mit.
Oberhalb des Werratales war die Burg am „Ringelstein“, die „Alte Burg“ am Altenstein, die Burg „Liebenstein“ und die „Auwallenburg“ bei Trusetal. Diese „Burgenkette“ ließ sich die „Hallenburg“ usw. bis ins Thüringer Schiefergebirge fortsetzen.
Auf der anderen Seite des Thüringer Waldes gibt es an der Nordflanke fast die gleiche Burgenkette, hier seien nur die „Drei Gleichen“ bei Wandersleben und Arnstadt genannt.
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