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Hallo und herzlich willkommen auf der Homepage von
Geo-Tec!
Seit alters her übt das Unterirdische eine magische, ja mystische Anziehung auf uns Menschen aus.
Schon in prähistorischen Zeiten suchten unsere Urahnen Schutz und Zuflucht in Höhlen und drangen dabei teilweise weit ins Erdinnere vor.
Mit Fackeln und mit Tierfett betriebenen Steinlampen ausgerüstet, erschlossen sie sich diesen Lebensraum.
In der Antike wurden Höhlen und Grotten als Kultstätten zur Götterverehrung oder als Zufluchtsorte genutzt. Aber auch schon die Suche nach wertvollen Mineralien und Schätzen führt die Menschen in die Tiefen der Erde. Der Philosoph Senecas weiß zu berichten:“...gab es Menschen, die auf der Suche nach Silber tief in das Erdinnere vorstießen....Diese Leute machten sich mit zahlreichen Fackeln, die ihnen viele Tage Licht spendeten, auf den Weg. Sie waren bereits vom langen Gehen müde und erschöpft, als sich ihnen ein Bild bot, das sie erschaudern ließ: sie sahen riesige Flüsse und stehende Gewässer, die den unseren ähnlich waren......schreckliche Flüsse, deren Lauf niemandem nützte, und eine Nacht, die dunkler war als unsere und niemals endete. Nachdem sie dies gesehen hatten, begannen die Menschen die Unterwelt zu fürchten....“
Das später aufkommende Christentum hält dann auch die Menschen lange Zeit vom Eintritt in diese Unterwelt, wo nun der Eingang zur Hölle vermutet wird, zurück. Bis weit ins späte Mittelalter werden Höhlen und Grotten als Wohnorte von Berggeistern, Drachen, Dämonen und Hexen betrachtet und von Menschen größtenteils gemieden.
Von Menschen geschaffene Hohlräume und Stollen im größeren Stil sind uns spätestens seit den Katakomben von Rom oder Neapel bekannt und ziehen, ob als Erzbergbau, als Zufluchtstätten und Verstecke oder als Spezialbauten für Kriegszwecke ihre Fäden über das Mittelalter bis in unsere Gegenwart.
Viele Mythen, Geschichten und Sagen ranken sich um diese Orte.
Jeder mittelalterlichen Burg oder jedem Kloster wird wohl mindestens ein geheimnisvoller unterirdischer Raum oder Gang zugeordnet, was zum Teil sicher auch stimmen mag, aber nicht in jedem Fall der Wahrheit entspricht.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt ein bißchen Licht in manche dieser Geschichten zu bringen.
Vorwiegende Themen unserer Arbeit sind Ortung und Erkundung nichtnatürlicher untertägiger Hohlräume und Stollen, sprich Altbergbau und Bunkeranlagen.
Erkundung und Vermessung natürlicher Höhlen gehören selbstverständlich auch zu unserer Thematik, spielen aber eine etwas untergeordnete Rolle.
Auf unsern Seiten möchten wir die Ergebnisse unserer Arbeit teilweise vorstellen.
Wir betonen an dieser Stelle:
Alle Veröffentlichungen auf unseren Seiten sind von uns selbst erforscht bzw. nachgeprüft worden oder historisch belegt.
Unser oberstes Motto(wir zitieren):FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN!!!
Wir werden sicher einmal die eine oder andere Frage aufwerfen, aber
für wilde Spekulationen ist bei uns kein Platz!(davon gibt es auch schon genug Seiten).
Unsere Vorgehensweise bei Projekten:
1.Besprechung im Team
2.Beschaffung Kartenmaterial, evtl. vorhandener Risse
3.erste vor Ort Begehung über Tage(ausmachen möglicher Indikationen)
4.evtl. Befragung Zeitzeugen
5.Archive, Archive, Archive, A...
6.vor Ort Begehung mit genauerer Ortung bzw. Messung
7. Auswertung der Meßergebnisse
Da wir mit eigenen Projekten zur Zeit voll eingebunden sind(jeder der sich mit der Materie beschäftigt weiß, wie zeitaufwendig solche Geschichten sind)bitte
im Moment keine Anfragen für andere Projekte. Für Fragen stehen wir selbstverständlich jederzeit gerne mit unserem Wissen zur Verfügung.
Unsere Kontakt Adresse
Berg- & Höhlenverein
36448 Bad Liebenstein
Barchfelder Str. 45
036961 – 72083
webmaster@geo-tec.org
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